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	<title>The Dunes &#38; Blue Skies &#187; Netz-Community</title>
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	<description>Web-Marketing mit Substanz!</description>
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		<title>Facebook-StudiVZ-Rechtstreit: Das deutsche Plagiat verliert Ruf und User</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Sep 2009 20:03:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thedunes</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Netz-Communitys StudiVZ und Facebook haben sich geeinigt, ihre juristischen Streitigkeiten beizulegen. Facebook geht dennoch als Gewinner aus der Auseinandersetzung hervor: StudiVZ habe sich zur Zahlung einer ungenannten Summe bereiterklärt, teilten die Parteien mit.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Rechtsstreit zwischen  den Social-Networks Facebook gegen StudiVZ ist beigelegt. Facebook wollte StudiVZ vor Gericht als Plagiat brandmarken lassen,  da StudiVZ gerade zu Gründungszeiten Gestaltung und Funktionsweise von Facebook kopiert haben soll  &#8211; und dies völlig zurecht.  Technisch versierte Internetkenner hatten nie auch nur geringste Zweifel, dass die Deutschen schamlos mit Copy&amp;Paste vorgegangen waren und anstelle von echter Innovation und eigener Progammierkunst lediglich auf die Angst des deutschen Verbrauchers vor amerikanischen Firmen gesetzt hatten.</p>
<h3>Deutsche Richter bestärken Plagiateure von StudiVZ</h3>
<p>Für die Gründer hat sich dieses platte Geschäftsmasche als Goldgrube erwiesen &#8212; sie wurden durch die <a href="http://www.holtzbrinck.com/">Holtzbrinck-Verlagsgruppe</a> (u. a. Die Zeit, Kiepenheuer &amp; Witsch, Rowohlt Verlag) aufgekauft. Auch juristisch hatte StudiVZ lange gegen Facebook standhalten können, noch im Juni diesen Jahres hatte das Landgericht Köln entschieden, die Plagiats-Klage von Facebook abzulehnen. Haarsträubend, die Begründung der Richter:  &#8221;Nach Auffassung der zuständigen Richter liegt trotz nicht zu übersehender Übereinstimmungen und Ähnlichkeiten der<a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,648075,00.html"> beiden Internetseiten keine unlautere Nachahmung</a> vor.&#8221;  Die Betreiber des US-Netzwerkes kündigten umgehend an, man werde die Entscheidung anfechten.</p>
<h3>Rechtstreit beigelegt &#8212; und StudiVZ gibt Plagiat indirekt zu</h3>
<p>Genau dieser Rechtstreit wurde nun gütlich beigelegt. Beide Seiten haben vereinbart, ihre jeweiligen Forderungen in Deutschland bzw.  in den USA zurückzuziehen. Beide Firmen dürfen auch ihre Netzwerke unverändert weiter betreiben und haben sich darauf verständigt, keine weiteren Einzelheiten offenzulegen. Nur soviel wurde dann doch bekannt gegeben:  StudiVZ zahlt einen nicht genannten Betrag an Facebook.</p>
<p>Mit anderen Worten: StudiVZ hatte nun wenigstens die Plagiatsvorwürfe indirekt bestätigt. Wenigstens das!</p>
<p>Dass es nun zu einer Einigung kam, ist wohl aber eher der Stärke Facebooks zuzuschreiben als einem echten Einsehen seitens StudiVZ.  Im Juli übernahm Facebook nämlich in Deutschland endlich die Tabellenführung bei den Sozialen Netzwerken (<a href="http://www.kress.de/cont/story.php?id=129937" target="_blank">kress.de vom 25. August 2009</a>). Laut den Marktforschern von <strong>Nielsen </strong>ist die Reichweite von Facebook auf 6,2 Mio Nutzer angewachsen und hat damit nicht nur alle drei VZ-Netzwerke (<strong>StudiVZ</strong>, <strong>SchülerVZ</strong> und <strong>MeinVZ</strong>) sowie <strong>MySpace</strong> überholt, sondern auch den bisherigen Spitzenreiter <strong>Wer-kennt-wen</strong>. Allein zwischen März und Juli wuchs die Reichweite Facebooks um mehr als 50%!</p>
<h3>Das bessere Facebook gewinnt &#8212; und Antiamerikanismus ist doch keine Geschäftsgrundlage</h3>
<p>Tja, dass Facebook selbst in Deutschland jetzt doch so rasant wächst, ist alleine deren Innovationsfähigkeit zuzuschreiben &#8212; da konnte die billige Abklatschsoftware von StudiVZ einfach nicht mehr mithalten, das zuletzt vor allem durch Sicherheitslücken und Managementfehler von sich reden machte.</p>
<p>Manchmal ist das Leben doch gerecht &#8212; und die Bundesdeutschen können manchmal doch Größe beweisen und über ihren eigene Vorurteilen stehen und einfach das bessere Angebot nutzen, auch wenn es amerikanisch ist.</p>
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